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Kettenhunde in Bulgarien....ohne Hoffnung der Unbarmherzigkeit ihrer Besitzer ausgeliefert und verdammt zu einem Leben ohne Würde

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12.02.2019: vor 3 Monaten findet unsere Tierschützerin Aysel zehn Kettenhunde auf einem Hinterhof am Rande der Stadt.Die Hunde sind in einem desolaten Zustand und Aysel ist bewusst, dass sie sofort handeln muss, bevor es für die zehn Hunde zu spät ist....

Aktualisierung 14.02.2019: Dank lieber Spender haben die Kettenhunde neue Hütten mit warmer Stroheinlage bekommen.Die Fotos und das Video über den Einzug der Hunde in eine warme Hütte gehen zu Herzen...

14.02.2019: wir bekommen neue Fotos und 1 Video von Giulia, der Mama von Adele und Viola, die ihr Glück nicht fassen kann, als sie ihre neue Hütte mit warmem Stroh beziehen darf, die liebe Menschen gespendet haben.Das sind Bilder, die zu Herzen gehen - die kleine Hündin hat noch nie in ihrem Leben erfahren dürfen, dass man für sie sorgt und sie etwas für sich ganz alleine hat.

https://www.youtube.com/watch?v=RlCa2-zSxvM

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Giulia ist genauso wie ihre Töchter eine kleine zauberhafte Hündin, die man einfach nur liebhaben möchte.

Ein solches kleines Wesen gehört nicht an diesen lieblosen Ort, sondern auf ein warmes Sofa inmitten ihrer Familie, die sie liebt.Wir hoffen sehr, dass sie eine Chance auf ein besseres Leben bekommt.


*12.02.2019: Mit dem Begriff „Kettenhunde“ verbinden wir üblicherweise Filmtitel oder Kindheitserinnerungen von Hofhunden eines Bauernhofs, in dem ein Wachhund an einer langen Leine Haus und Hof bewachte und neben ihm eine warme Hütte mit einem gefüllten Wassernapf und einem Fleischnapf stand. Auch dieser Wachhund aus unseren Kindheitserinnerungen hätte sich bestimmt ein Leben in Freiheit gewünscht, trotzdem war sein Leben wahrscheinlich nicht so erbarmungslos und kümmerlich wie das Leben vieler Kettenhunde, die in Bulgarien nur dahinvegetieren.
Die Chance, als Hund in Bulgarien oder in anderen südeuropäischen Ländern ein glückliches Leben zu führen, ist meistens sehr gering. Als Kettenhund ein armseliges Dasein zu führen ist sicher nicht besser als das Schicksal vieler Straßenhunde, die jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen. Neben dem ständigen Hunger, der Kälte, der Gefahr vergiftet zu werden oder überfahren zu werden, hat der Straßenhund aber das winzige Glück im Gegensatz zum Kettenhund, frei zu sein, nicht eingeschnürt zu sein an einer kurzen Kette, die sich im Laufe der Zeit ins Fleisch schneidet. Der Kettenhund ist auf Gedeih und Verderb seinem Besitzer ausgeliefert und muss darauf hoffen, dass dieser Erbarmen zeigt und ihn wenigstens mit dem Nötigsten versorgt, was der Kettenhund zum Leben braucht. Leider erleben viele der Kettenhunde während ihres meist kurzen Lebens nie, wie es sich anfühlt, einmal satt zu sein, einmal keinen Durst zu haben, einmal nicht zu frieren oder der Hitze ohne jeglichen Schutz ausgesetzt zu sein, einmal nicht im Dreck oder im eigenen Unrat zu liegen, geschweige denn wie es sich anfühlen kann, unter den Pfötchen weiche Wiese zu fühlen und so frei umherzuspringen und zu laufen, wie es der Schöpfer eigentlich für Hunde vorgesehen hat. Der Kettenhund in Bulgarien oder anderswo lebt in der Regel an einem Ort des Grauens und ist seinem Peiniger ausgesetzt, ohne auf Hilfe hoffen zu können, es sei denn ein engagierter Tierschützer vor Ort verschließt die Augen nicht vor seinem Leid.

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Genau in diesem Sinne hat unsere Tierschützerin Aysel gehandelt, als sie vor etwa 3 Monaten anlässlich ihrer täglichen Fütterungsaktion der Straßenhunde am Rande der Stadt plötzlich hörte, wie mehrere Hunde laut jaulten und weinten. Sie konnte die Hunde zunächst nicht finden und lief einen kleinen Weg entlang bis sie schließlich zu einem Ort des Grauens kam. Sie fand auf einem Hinterhof zehn total verwahrloste Hunde, die entweder an ganz kurzen Ketten angebunden waren oder die in winzige Käfige ohne Stroh trotz der bitteren Kälte eingesperrt waren. Die Käfige waren eine Art Hasenstall, in dem sich die Hunde nicht aufstellen konnten. Alle Hunde waren abgemagert, total ausgehungert und in einem verwahrlosten Zustand. Eine der Hündinnen hatte eine starke Gebärmutterentzündung und war zugleich trächtig. Aysel fütterte zunächst alle Hunde, die unendlich dankbar und lieb waren.
Als Aysel sich weiter umschaute, sah sie einen regungslosen Hund an einer dicken Kette angebunden, von dem sie zunächst annahm, er sei tot. Als sie näher zu ihm trat, erkannte sie, dass es der Bruder von Levin und Salome war, die sie bereits früher hatte retten können und die mittlerweile ein glückliches Leben als Familienhund führen dürfen. Zum Glück war er nicht tot, sondern freute sich mit letzter Kraft so sehr darüber, als Aysel ihn fütterte und ihn streichelte.

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Aysel konnte nur noch in Tränen ausbrechen und wusste, dass sie sofort handeln musste, da die Hunde sonst verloren wären. Sie machte sofort eine Meldung bei den zuständigen Behörden und bat darum, gemeinsam mit ihr ein Gespräch mit dem Besitzer der Hunde zu führen, um für die Hunde bessere Bedingungen zu erreichen. Die Hunde müssten kastriert werden und sie würde sich dafür einsetzen, für die einzelnen Hunde ein Zuhause zu suchen, wenn der Besitzer damit einverstanden wäre.

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Dank dieser Initiative von Aysel fand tatsächlich ein Ortstermin zusammen mit der zuständigen Behörde statt, die dem Besitzer der Hunde unmissverständlich klarmachte, dass die Haltung der Hunde gegen Tierschutzvorschriften verstoßen würde und so nicht länger geduldet würde. Unter diesem behördlichen Druck willigte der Besitzer ein, dass Aysel alle Hunde kastrieren lassen konnte, dank lieber privater Spender neue Hundehütten anschaffen konnte und neue Ketten besorgt werden konnten, die den Hunden ein Mindestmaß an Bewegungsfreiheit gewährleisteten. Außerdem willigte der Besitzer ein, dass Aysel für einige der Hunde ein Zuhause suchen dürfte.  Ohne Aysels Engagement wären alle Hunde heute nicht mehr am Leben. Aysel hat alle Hunde impfen lassen und hat alle gechippt in der Hoffnung, dass sie ein liebevolles Zuhause für sie finden kann. Aysel füttert die Hunde täglich und versorgt sie mit Stroh. Trotz dieser Hilfe haben drei der ursprünglich zehn Hunde nicht überlebt.

Nachstehend Fotos von Giulia, der 5 jährigen Hündin mit ihren jeweils 2 jährigen Töchtern Adele und Viola, die als Kettenhunde überlebt haben.

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Giulia, die Mama ist eine zarte und verschmuste Hündin, die so gerne in Aysels Auto gestiegen wäre,um von diesem schrecklichen Ort wegzukommen.

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das ist Giulias Tochter Adele, 2 Jahre alt

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Adele hat eine schwere Gebärmutterentzündung und wird dank Aysels Hilfe in der Tierklinik behandelt.

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und das ist Viola, die zweite Tochter von Giulia, ebenfalls 2 Jahre alt.

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Der kleine Pointer hier auf den beiden nachfolgenden Videos hat Glück gehabt und ist bereits in eine Familie vermittelt worden. 

https://www.youtube.com/watch?v=AwriFStvi7E

https://www.youtube.com/watch?v=peYaUglG_Sw

Hier ist der Bruder von Levin und Salome zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=mtb0n9jMZMI

Die Hilfe für diese sieben übrig gebliebenen Hunde stellt nur eine kleine Symptombekämpfung eines Übels dar, dessen Ursache in der unkontrollierten Vermehrung der Besitzerhunde und dem inhumanen Umgang mit Hunden in diesen Ländern begründet liegt. Es steht uns nicht zu, den Stab über die Kettenhund- Halter in diesen Ländern zu brechen, denn viele der Menschen dort leben in Armut und haben selbst täglich um ihre Existenz zu kämpfen. Es ist uns aber wichtig, ein Statement für einen humanen Umgang mit Tieren abzugeben und zu demonstrieren, dass es sich bei diesen Hunden um Lebewesen handelt, die ein Recht auf ein würdevolles Leben haben. Es geht darum, diese zum Himmel schreienden Zustände an die Öffentlichkeit zu bringen und die wenigen Tierschützer vor Ort wie zum Beispiel Aysel in ihrer wertvollen Arbeit zu unterstützen.
Bitte unterstützen sie uns bei unserer Arbeit, um diesen armseligen Wesen ein besseres Leben bieten zu können. Wir sind dringend auf Ihre Spenden für Futter, Stroh und medizinische Versorgung angewiesen. Besonders glücklich wären wir darüber, wenn Sie einem der oben gezeigten Hunde ein Zuhause oder eine Pflegestelle bieten könnten.

 

 

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