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Stray

einsame Vierbeiner

Lissa - einfach ein Traumhund!

2019 06 26Lissastart

*ca. August 2018 - 52 cm - 18 kg - kastriert - Athen/Olga

30.1.2019: Die Familie von Lissa sichckt uns neue Bilder und das schreibt uns Lissa:

Hallo, ich bin es die Lissa,

heute mal ein kurzer Bericht über mein neues Leben. Seit drei Monaten habe ich ein Zuhause. Ich fühle mich hier tierisch wohl und habe zwei Hundefreunde. Moni, ca. 14 Jahre alt und Fabio, ca. 5 bis 6 Jahre alt. Sie wohnen auch bei Frauchen und Herrchen.

Moni mag ich ganz tüchtig und ich bin ihr gegenüber meistens sehr vorsichtig. Fabio ist manchmal noch etwas zickig zu mir. Das kommt wahrscheinlich daher weil ich zeitweise noch etwas wild und ungezügelt bin. Ich habe auch schon einiges zerlegt, das hat mir riesig Spaß gemacht. Meine Leute waren deswegen ziemlich sauer auf mich und fanden es absolut nicht witzig. Also wurde eine große Box, wo ich viermal reinpasse, gekauft. Dort muss ich hinein wenn wir mal alleine bleiben müssen. Stört mich überhaupt nicht da ich gerne in der Box liege. Der Flur ist etwas beengt deswegen, aber nicht mein Problem. Sie haben immer ein schlechtes Gewissen wenn ich dort rein muss, aber das sollen sie ruhig haben. Dafür haben sie die Sicherheit das ich nichts kaputt machen kann, da die Tür der Box dann geschlossen wird. Dies geschieht auch wenn Besuch angesagt ist. Ich freue mich dann immer so. Es kann sein das ich die Leute anspringe, geht gar nicht so was, sagen Frauchen und Herrchen. Aber vielleicht können sie mir es noch ganz abgewöhnen, mal abwarten. Auch der gedeckte Tisch ist vor mir nicht sicher, ich fresse so gerne.

Ab und zu passieren mir ungeschickter weise auch Pannen. Einige davon:

Wenn ich mal auf der Couch liegen darf, nur wenn meine Leute auch im Wohnzimmer sind, falle ich ab und an beim schlafen runter. Das kann auch geschehen wenn ich auf ein Hundekissen liege, upps ganz schon trottelig.

Einmal habe ich Fleisch geklaut was Frauchen raus gelegt hat. Sie dachte das ich da nicht ran komme. Aber weit gefehlt. Ruck zuck war das Fleisch weg. Ca. eine Stunde später ging es mir sehr schlecht. Woher soll ich wissen das man Fleisch nicht tiefgefroren frisst? An anderes Mal habe ich im Garten wie eine Wilde getobt. Dann passierte es: Ich ging nach hinten zum Zaun, wetzte meine Pfoten, nahm Anlauf um dann ungebremst auf den Gartenstuhl zu springen. Nur dumm das Frauchen auf den Stuhl saß und schon flogen wir ins Blumenbeet. Ob mir dabei was passiert ist? Nein, kein Grund zur Sorge. Mir ging es gut, bin ja weich auf Frauchen gelandet. Aber damit war der Spaß für mich vorbei. Frauchen taktisch und diplomatisch? Nix da. Wisst ihr wie es ist wenn eine Furie hinter euch her ist? So was mache ich bestimmt nicht wieder, war sehr unklug von mir. Habe nicht daran gedacht das ich gewachsen bin und knapp 27 Kilo wiege, sorry. Thema abbremsen: Nix für mich. Soll für die Gelenke nicht gut sein wenn man eine Vollbremsung hinlegt habe ich mal irgendwo gehört. Dann sollen doch die Leute zur Seite springen wenn ich angerannt komme.

Dann war da noch die Sache mit den Igeln. Um solche Tiere kümmert sie sich ebenfalls. Sie werden gefüttert und begutachtet ob sie gesund und dick genug sind um durch den Winter zu kommen. Igel sind ganz schön stachelig. Eines Abends als wir vom Spaziergang kamen saß einer unter den Bäumen. Also habe ich Anlauf genommen und meine Schnauze in die Stacheln gehauen. Das war nicht schön für mich, da Igel extrem harte Stacheln haben. Einige Tage später nahm ich grausame Rache. Frauchen war mit

Igel füttern fertig. Das Futter kommt in Igelhäuser rein. Da ist auch ein Deckel drauf. Es gibt Katzenfutter, getrocknete Mehlwürmer und Igeltrockenfutter. Als Frauchen gerade im Vorgarten war stieß ich die Deckel von den Häusern und fraß das Futter von den Stachelnasen. Das Katzenfutter und die Mehlwürmer waren ja ok, aber das Igeltrockenfutter? Pfui Teufel. Aber auch das mampfte ich mit auf, ätsch.

Der Schnüffelteppich ist auch zum lachen. Leckerlis darin versteckt und schon ging die Post ab. Ich nahm ihn in die Schnauze und haute mir den Teppich mit wachsender Begeisterung um die Ohren. Selbst Moni entwickelte ungeahnte Geschwindigkeit um mit Fabi zusammen die Leckerlis auf zu sammeln die aus den Teppich raus flogen. Ich finde den Schnüffelteppich nicht so gut. Also zerlegte ich ihn einige Tage später. Soweit zur Aussage das man Hunde damit länger beschäftigen kann.

Toll finde ich die Snack Snake und den Futterball der Geräusche von sich gibt wenn ich ihn mit der Schnauze an stupse. Damit bin ich dann länger beschäftigt und muss meine grauen Zellen einsetzen. Ist ja auch wichtig das ich auch geistiges Training mache.

Ich könnte noch mehr Sachen von mir geben die ich extrem komisch fand, denke aber nun erst mal genug damit.

Mein Tagesablauf in kürze: Morgens spazieren gehen, dann spielen, danach etwas ausruhen, Mittags ein kurzer Spaziergang, Moni kann nicht mehr so weit laufen, Moni nach Hause bringen anschließend ein langer Spaziergang. Abends eine kurze Runde. Dazwischen wird geübt und gespielt. Ausgiebiges Toben im Garten darf natürlich nicht fehlen. Also ihr seht hier ist immer was los.

Manchmal bin ich auch ruhig und in mich gekehrt, das ist aber selten.

Nun wird es ernst.

Inzwischen gehe ich auch in die Hundeschule. Das ist ganz in Ordnung dort. Am liebsten spiele ich mit den anderen Fellnasen. Training, was hören und Leinenführigkeit betrifft, finde ich manchmal nicht so spannend. Stolz sind meine Leute auf mich wenn sie den Rückruf starten und ich sofort zur Stelle bin. Wenn die Stunde vorbei ist bin ich kaputt und müde. Zuhause gehe ich dann in meine Box und mache erst mal ein Nickerchen.

Auf freien Land werde ich aber noch nicht abgeleint, obwohl ich so gerne mal über die Felder und Wiesen toben möchte. Dafür wird immer eine lange Leine mitgenommen. Die 25m lange Schleppleine bleibt aber Zuhause. Wenn ich meine drolligen fünf Minuten habe könnte es sein das Frauchen am Baum klebt falls einer gerade im Weg steht. Bei uns Zuhause im Garten kann ich aber toben und springen wie ich will. Allerdings muss ich warten bis Moni den Rasen verlassen hat, da die Verletzungsgefahr durch meine Toberei für sie zu groß sein kann. Sie kann sich ja nicht mehr so flott bewegen und ausweichen. Sehen kann sie auch nicht mehr gut, ist blöd für meine Freundin, aber wir werden alle älter.

Ich habe neue Bilder von uns mitgeschickt. Zwischen den Büschen liegt Moni und schläft. Fabi ist der rot-braune mit weiß.

Moni musste kürzlich wieder zur Vorsorge. Es gab Grund zu feiern. Ihre Blutwerte sind für ihr Alter gut. Darauf haben wir mit einer großen Schüssel Wasser angestoßen und dazu gab es Entenfilet als Knabberei. Ist doch klasse.

Wisst ihr was meine Leute sich oft fragen? Womit hat man so ein Hund wie mich

verdient oder was tut man sich da eigentlich an?

Das schönste kommt jetzt: Ich habe aber die Gewissheit das meine Leute, auch wenn ich mich noch so blöd benehme, mich nie im Leben hergegeben würden und immer für mich da sein werden und das finde ich suuuuuuuuuuuuuuuper.

Ich werde mich ganz bestimmt wieder bei euch melden und über mein weiteres Leben berichten. Vielleicht bin ich dann ja schon erwachsen geworden.

Bis dahin viele liebe Grüße von

Lissa, Moni, Fabi, Silvia und Berti

Unser ganz besonderer Dank geht an Frau Bremer die Lissa vermittelt hat und natürlich an Olga in Griechenland die Lissa und ihre Geschwister versorgt hat.

Silvia und Berti

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07.07.2019: Aus der Pflegestelle wird für Lissa ein Zuhause für immer!  

 


 

 pfote Ansprechpartnerin: Melanie Bremer

 hund Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

stiftWenn Sie Lissa ein Zuhause geben möchten, finden Sie hier unseren Selbstauskunftsbogen-Adoption, den Sie online am PC ausfüllen und absenden können.

auf einer Pflegestelle in 28757 Bremen

lieb - verschmust - freundlich - anhänglich - fröhlich - lernwillig - verspielt - neugierig - clever - unkompliziert - entpannt - mag Wasser

hundeverträglich - leinenführig - fährt gut im Aut mit - bedingt stubenrein - kann gut alleine bleiben

sucht aktive, einfühlsame und hundeerfahrene Menschen mit Garten - kann gerne zu einem jüngeren Ersthund vermittelt werden


26.06.2019: Lissa's Pflegestelle schreibt uns:

 

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16.06.2019: Lissa ist heute gut gelandet.
Ihre Pflegefamile hatte sich schon sehr auf sie gefreut und alle sind gut Zuhause angekommen.
Lissa ist zwar noch etwas zurückhaltend, aber sie holt sich schon ihre ersten Streicheleinheiten ab.


Unterstützung bei den Kosten für die medizinische Grundversorgung (Chipppen, Bluttest, Impfen, Wurmkuren etc. benötigt) - Spendenkonto - Betreff: Für Lissa

Aktualisierung am 16.05.2019: Lissa kann in einer Pension in Sicherheit gebracht werden. Vielen Dank für Ihre Hilfe.


09.05.2019: Ihre Geschwister Amigo und Minou haben Familien in Griechenland gefunden, ihr Bruder Yannis ist seit gestern Nachmittag in einer Hundepension untergebracht - die kleine Lissa ist daher seit gestern Nachmittag ganz allein auf der Straße. Lissa hofft auf Paten...

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26.03.2019: Lissa hat uns ein kleines Foto-Update geschickt.

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04.03.2019: Vertrauensvoll blickt Lissa in die Kamera. Gemeinsam mit ihren drei Geschwistern verbrachte Lissa den Winter auf der Straße. Ein unbedarftes Hundekind, voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

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Das ist die Geschichte von Lissa und ihren drei Geschwistern: Bereits vor einiger Zeit fand Olga die zwei „bunten“ Mädels Lissa und Minou sowie die zwei Eisbärjungs Amigo und Yannis.

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Sie leben zu viert auf der Straße, was mit ihrer Mutter geschah ist ungewiss. Schutz finden sie in alten Hundehütten, die unter einen Baum gestellt wurden. Weder Lissa noch ihre Geschwister scheinen schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben. Sie sind verspielt, zutraulich, und sie freuen sich, wenn sie Besuch von Menschen bekommen. 

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Olga kümmert sich um sie und sorgt u.a. auch für die tierärztliche Versorgung.

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Ein Leben auf der Straße, das soll bitte nicht das Schicksal von Lissa und ihren Geschwistern bleiben müssen.

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