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Stray

einsame Vierbeiner

Bronco – Sanft und wunderschön: Entsorgt auf der Müllkippe

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*ca. Frühjahr 2012 – ca. 55 cm – bei Thessaloniki

Bronco und Amy  sind glücklich in Ihrer Familie und werden sehr geliebt.

28.04.2016: Wir haben neue Bilder bekommen:

Dazu schreibt uns Ihre Familie:

"Bronco hat unglaubliche Fortschritte gemacht.
Wir haben es geschafft, viele Ängste abzubauen.
Im Herbst hat er die Begleithundeprüfung bestanden, wir hätten nicht gedacht, dass er das schafft, haben es einfach ausprobiert, um eine noch engere Bindung aufzubauen.
Überraschenderweise hatte er sehr viel Spaß beim Training, er war so fröhlich und ausgelassen dabei, dass es schwer war, ihm alles beizubringen, ohne ihm den Spaß zu nehmen.
Das war so eine Art Durchbruch, ist er vor ein paar Monaten noch vor allem möglichen am liebsten geflüchtet, wie Besen, Stöckern jeglicher Art, fast allen lauteren Geräuschen, schnellen Bewegungen, reagiert er heute viel gelassener.
Man sieht ihm deutlich an, dass er oft noch ein ungutes Gefühl in diesen Situationen hat, das wird wohl auch immer so bleiben, dazu hat er einfach zu viel erlebt.
Man kann über Bronco sagen, er hat zwei Seiten, die eine ernste, sehr skeptische, bedingt durch sein früheres Leben und die andere, sehr fröhliche, dann kann er ein richtiger Kasper werden.
Gesundheitlich ist es ebenfalls aufwärts gegangen, die Blutwerte haben sich sehr verbessert.
Bronco geht es richtig gut."

http://www.youtube.com/watch?v=iHgx-a5-Mtw

 

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30.03.2013: „Zwei der Bilder sind von gestern und heute. Bronco spielt oft mit Sanches, einem der Staffords unseres Sohnes. Der muss nur leider am Seil bleiben, weil er immer den Gemüsegarten meiner Mutter zerstört. Heute hat Bronco sich das erste Mal getraut über den kleinen Pfad im Teich zu laufen.“

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12.03.2014: Herrchen und Frauchen sagen oft, ich wäre genial und sie würden jederzeit wieder einen „Einwanderer“ aufnehmen.

"Frauchen hat gesagt, ich soll mal berichten, wie es mir so in den letzten Wochen ergangen ist.
Mir geht es jetzt sehr gut. Als ich in Deutschland ankam war ich ja ein bisschen krank. Meine Ohren waren entzündet, ich bekam Ohrentropfen, Frauchen und Herrchen haben sie jeden Tag geputzt. Nach ein paar Tagen war alles wieder gut. Die glänzen jetzt auch von innen.
Dann wurde noch mein Blut untersucht und festgestellt, dass mich so eine olle Zecke erwischt hatte, ich musste Tabletten nehmen, die haben sie mir ins Futter gemogelt, und wohl gedacht ich merk das nicht…  Aber die haben super geholfen, mittlerweile bin ich richtig fit.
Eingelebt habe ich mich jetzt auch, ich tobe durch den Garten wie der Blitz und kann Treppen rauf und runter laufen, vor allem rauf macht Spaß, manchmal nehme ich drei Stufen auf einmal. Ich kannte ja keine Treppen, das muss man erst mal lernen.
Genau wie das Spielen, ja richtig, das habe ich erst hier gelernt. Mittlerweile besitze ich einen Ball, ein Seil, ein Gummischwein und einen Stoffhund.
Manchmal habe ich noch ein bisschen Angst, z. B. vor unseren elektrischen Jalousien, die summen zwar nur ganz leise, aber für kein Leckerchen der Welt bleibe ich dann im Raum.
Frauchen trägt manchmal komische Dinge mit sich rum, sie nennt die: Besen, Spaten, Wischmob, Teichkescher usw. Vor denen habe ich auch Angst, aber Frauchen gibt keine Ruhe, ich muss dann hin und wir gucken uns die zusammen an. Das wird jetzt auch besser.
Ach ja, und der Ernst des Lebens hat für mich angefangen, ich habe einen Hundetrainer bekommen. Frauchen übt jeden Nachmittag mit mir und wenn wir dann wieder zum Trainer fahren und etwas nicht klappt, kriegt sie die Schimpfe, nicht ich. Aber ich weiß ja jetzt was die überhaupt von mir wollen, alle sagen, für die kurze Zeit läuft es sehr gut. Ich laufe bei „Fuß“, hänge mich nicht in die Leine, mache „Sitz“ und „Platz“ bis ich wieder aufstehen darf. Manchmal habe ich keine Lust zu kommen wenn die rufen, dann habe ich halt Wichtigeres zu tun.
Ich durfte auch schon mit in einen Kurzurlaub im Harz, da habe ich meine Leute nicht aus den Augen gelassen, man weiß ja nie, so eine fremde Umgebung…  In den Wäldern war es super.
Herrchen und Frauchen sagen oft, ich wäre genial und sie würden jederzeit wieder einen „Einwanderer“ aufnehmen.
Also dann, bis bald
Bronco"

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09.02.2014: Ein neues Video ist da!

http://www.youtube.com/watch?v=Thy9KkPapLI

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24.12.2013: Mittlerweile freue ich mich riesig wenn einer nach Hause kommt.

"Hallo Frau Hofmann,

wollte nur mal schnell „Danke“ sagen, dass Sie mich an Herrchen und Frauchen vermittelt haben. Ich habe in den letzten Tagen festgestellt, dass die ganz in Ordnung sind. Mittlerweile freue ich mich riesig wenn einer nach Hause kommt. Es nervt nur echt wenn die Besuch bekommen, bin immer froh wenn alle wieder weg sind.

Gestern haben sie mich schon wieder zum Doc geschleppt, Blut abgenommen, ich habe den Kastrationschip bekommen (Frauchen hat gesagt, dass muss sein…) und dann haben sie gemerkt, dass mein rechtes Ohr stark entzündet ist und innen bisschen blutet und das ich da dolle Schmerzen habe. Jetzt kriege ich auch noch Ohrentropfen.

Vorhin hat mein Doc angerufen, die Blutwerte sind besser, die haben festgestellt, dass mein Körper angefangen hat gegen die Krankheiten zu kämpfen. Was die alles wissen…

So, dann Frohe Weihnachten, auch von Frauchen und Herrchen

Bronco

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http://www.youtube.com/watch?v=8SA7MdOF5Wc

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13.12.2013: Er macht rasend schnell riesige Fortschritte.

"Gestern Abend um 23.00 Uhr sind alle ins Bett (habe ihn mit Leckerchen innerhalb 1 min. in sein Körbchen gelockt). Dort hat er eingerollt bis 8.00 Uhr geschlafen, ohne in die Wohnung zu machen.

Seit dem Nachmittag geht er mit großer Angst und ganz langsam die Innentreppe herunter wenn Frauchen und Herrchen vor ihm gehen, auf jeder dritten Stufe gibt es Hühnchen. Hoch läuft er schon ohne Leine normal durch. Beim Ohrenkraulen schläft er im stehen ein, zwei Mal hat er uns seinen halben Bauch zum kraulen angeboten. 

Ein kleiner Spaziergang verlief ohne Probleme."

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10.12.2013: Gestern angekommen und seitdem glücklich!

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Rückblick auf griechische Zeiten:
03.10.2013: Wer Bronco heute sieht, kann sich nicht vorstellen, in welchem Zustand ihn Foteini fand: Sein Fell übersät von kahlen Stellen, schuppig und wund gekratzt. Heute glänzt sein Fell. Ein wunderschöner Hund – auf einer trostlosen Müllkippe, denn als es ihm besser ging, musste er dorthin zurück... ein Drama für eine Hundeseele.

Ansprechpartnerin Regina Hofmann

Als Foteini Bronco das erste Mal sah, war er voller Schuppenflechte. Vom ständigen Juckreiz gequält, hatte er sich blutig gekratzt.

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Und wie immer: Foteini überlegte nicht lange und fing mit der medizinischen Versorgung an. Foteini ist eine dieser Menschen, die ihr letztes Geld und mehr für die Hunde ausgeben. Ihr Leben ist bestimmt durch die (Für-)Sorge um all die Tiere, deren Leben keinen interessiert.

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Dabei ist sie auf sich alleine gestellt. Und von ihrem unermüdlichen Kampf sind mittlerweile weit über hundert Hunde abhängig, die sie auf ihrem Grundstück, aber vor allem an den vielen Futterstellen versorgt, die sie täglich abfährt.

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Bronco ist einer von ihnen: Ein Hund, der ohne Foteini keine Chance hat. Wie lange währt ein Hundeleben, wenn Infektionen und Hunger ständiger Begleiter sind und die meisten Menschen einem Straßenhund den Tod nicht nur an den Hals wünschen, sondern es zu oft auch in die grausame Tat umsetzen?
Bronco ist noch jung. Und nach Foteinis Behandlung glänzt sein Fell wieder wie Klavierlack.

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Ein wunderschöner Jagdhund, so sanft wie viele seiner Rasse, lieb zu anderen Hunden und ein Anblick, der beweist, dass Hunde ein Wunder an Überlebenswillen sind. Aber all das kann nicht über die Realität hinwegtäuschen: Er lebt auf einer Müllkippe, die ihren Betrieb eingestellt hat. Viele Hunde sind schon an den Hafen abgewandert, wo sie auf der Suche nach Essen gefährlich nah in die Nähe der Menschen kommen. Jeden Tag befürchtet Foteini, dass einer „ihrer“ Hunde nicht mehr auftaucht.

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Wie lange wird Bronco noch sicher sein? Foteini kann ihn nicht aufnehmen. Sie kann ihn nur mit Essen versorgen und hoffen, dass sich jemand seine Fotos sieht – und sich verliebt. In diesen wunderschönen Hund, der auf einer Müllkippe lebt und hofft. 
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Eine kurze Zeit der Sicherheit: Heute lebt Bronco wieder auf der Müllkippe, ungeschützt und täglich vom Tod bedroht.

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